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Eine Gemeinde geht auf Reisen nach Polen - 8 Tage

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Termin:
17.08.2019 - 24.08.2019
Preis:
ab 965,00 € pro Person

1. Tag: Anreise
Anreise von Garching aus über Regensburg - Hof - Chemnitz nach Görlitz. Erkunden Sie bei einem ersten Sparziergang die historische Altstadt, bevor Sie das erste gemeinsame Abendessen im Hotel einnehmen.

2. Tag: Görlitz - Breslau
Nach dem Frühstück erwartet Sie bereits Ihr Reiseleiter um Ihnen die architektonischen Kostbarkeiten von Görlitz näher zu bringen. Die Altstadt und die Nikolaivorstadt sind überwiegend von Bebauung aus dem Mittelalter sowie aus der Zeit der Renaissance und des Barock geprägt. Hinzuweisen ist auf den Ober- und Untermarkt mit ihren Renaissancefassaden und die Peterskirche, die über Görlitz thront. Im Anschluss fahren Sie über die Grenze nach Polen und erreichen nach einer Fahrt von ca. 175 Kilometern Breslau. Breslau, die historische Hauptstadt Niederschlesiens, besitzt ein anregendes Großstadtflair. Hinter ihrer lebhaften Kulisse verbirgt sich eine außerordentliche Geschichte des Neubeginns nach fast völliger Zerstörung.

3. Tag: Breslau
Im Rahmen einer Stadtführung besichtigen Sie Breslau. Schlesiens Metropole an der Oder ist die viertgrößte Stadt Polens. Die Oder schickt ihr Wasser in zahlreiche Kanäle und Altarme. Über achtzig Brücken verbinden die Ufer. Barock und Renaissance - ein "herrliches Durcheinander" von architektonischen Meisterwerken. Und mittendrin das gotische Rathaus mit seiner astronomischen Uhr, das die Glanzzeiten des städtischen Patriziats erahnen lässt. Das Herz der Stadt ist der geschäftige Marktplatz "Rynek". In den Sommermonaten leeren sich dort erst lange nach Mitternacht die zahlreichen Terrassenrestaurants. In der Altstadt haben Sie auch Gelegenheit die berühmte Breslauer Kathedrale (Aufpreis s. Zusatzleistungen) sowie einen der schönsten Barockräume Polens kennen zu lernen, die Aula Leopoldina (Aufpreis s. Zusatzleistungen). Sie ist mit Stuckarbeiten, Vergoldungen und Schnitzereien von Franz Mangoldt geschmückt. Anschließend unternehmen Sie einen Ausflug zu einem der bedeutendsten Wallfahrtsorte Polens, nach Trebnitz. Trebnitz liegt nahe Breslau und beherbergt das erste Frauenkloster in Schlesien. Das Kloster, das heute zu den wertvollsten Architekturdenkmälern in Polen gehört, beherbergt den Sarkophag der hl. Hedwig, die für ihre Fürsorge für Schlesien 1267 heilig gesprochen wurde. (Vor Ort wird um eine Spende gebeten)

4. Tag: Riesengebirge
Ihr heutiger Tagesausflug führt Sie ins Riesengebirge, die Heimat des sagenumwobenen Rübezahls mit ihren bizarren Felsgebilden. Zunächst lernen Sie das Tor zum Riesengebirge näher kennen, Hirschberg. Über 800 Jahre Geschichte hat das städtebauliche Bild der Altstadt geprägt.



Der schöne Marktplatz mit dem Rathaus und dem Neptunbrunnen in der Mitte, ist umgeben von charaktervollen Laubenhäusern aus dem 17. bis 19. Jahrhundert. Sie besuchen unter anderem die Gnadenkirche zum Heiligen Kreuz, welche mit Ihrer Größe und Ihrer reichen Innenausstattung beeindruckt. Die nächste Station, Krummhübel, liegt nahe Hirschberg. Dort befindet sich eines der eigentümlichsten Gebäude des ganzen Karkonoszes - die Wang-Kapelle. Diese romantische Kirche aus dem 12. Jh., die einige herrlich zarte Schnitzereien an Portalen und Kapitellen aufweist, stand fast sechshundert Jahre lang in einem Dorf in Südnorwegen. König Friedrich IV. von Preußen ließ die Kirche abmontieren und an diesen entlegenen Ort bringen, an dem sie im Laufe von mehr als zwei Jahren sorgfältig wiederaufgebaut wurde; nur der Steinturm, der zu Beginn letzten Jahrhunderts hinzukam, gehört nicht zu dem Original. Auf dem Rückweg nach Breslau empfiehlt sich auch der Halt in Schweidnitz. Dort gibt es eine der größten Fachwerkbauten weltweit zu besichtigen. Die protestantische Friedenskirche (Aufpreis s. Zusatzleistungen) wurde nach dem Dreißigjährigen Krieg gebaut und markiert dessen Ende.

5. Tag: Tschechenstochau
Weiter geht es nach Tschenstochau. Das Paulinerkloster auf der Jasna Gora (Heller Berg) ist der Ort Mariens - der Muttergottes und der Mutter Polens - und der bedeutendste Wallfahrtsort des Landes. Denn wäre nicht die Wunderkraft der "Schwarzen Madonna" gewesen, so glauben die Polen, hätten die Paulinermönche 1655 niemals die anrückenden schwedischen Ketzer abwehren können. Und da der polnische Katholizismus bis heute volkstümlich blieb und mehr von Ritualen lebt, als vom individuellen Glauben, pilgern nach wie vor jedes Jahr Hunderttausende zwischen 1. und 15. August (Mariä Himmelfahrt) nach Tschenstochau, um die Ikone im byzantinischen Stil zu verehren. Diese entstand der Legende nach noch zu Lebzeiten von Lukas in Nazareth, wahrscheinlich aber im 6. Jahrhundert in Italien. Im Anschluss führt die Fahrt nach Krakau.

6. Tag: Krakau und Kalwaria Zebrzydoska
Der heutige Tag steht zunächst im Zeichen Krakaus: Nach einem ausgiebigen Frühstück erwartet Sie Ihre ganztägige Reiseleitung um Ihnen Krakau und Kalwaria Zebrzydowska näher zu bringen. Bei der Stadtführung in Krakau lernen sie gleich zwei der besonderen Attraktionen Krakaus kennen, die Tuchhallen und die Marienkirche auf dem Marktplatz (Aufpreis s. Zusatzleistungen). Über die Altstadt herrscht der Wawel (Aufpreis s. Zusatzleistungen), die hoch gelegenen Residenz an der Weichsel. In direkter Nachbarschaft zur Altstadt folgt Kazimierz. Bis zum 18. Jahrhundert war Kazimierz eine eigene Stadt und bis 1939 ein jüdisches Viertel mit eigener Kultur und unverwechselbarem Kolorit. Die wertvollsten Objekte wurden nach dem Krieg restauriert und erinnern an die große jüdische Vergangenheit der Stadt. Weiter geht es nach Kalwaria Zebrzydowska, eine der meistbesuchten Pilgerstätten Polens. Die 40 Kapellen des Kalvarienbergs befinden sich sowohl auf malerischen Hügeln als auch im Flusstal. Begründet wurde die umfangreiche Anlage von der Familie Zebrzydowski, welche die Stationen der Leiden Christi nachbauen lassen wollte. (Vor Ort wird um eine Spende gebeten)

7. Tag: Krakau - Wieliczka
Ein absolutes "Muss" ist der Besuch des Salzbergwerkes Wieliczka*. Eine gigantische Anlage gibt es hier zu bestaunen: Zunächst geht es per Treppe 300m tief unter die Erde auf Entdeckungstour (Fahrstuhlfahrt gegen Aufpreis). Ganze Hallen, Kapellen, Skulpturen und Bilder wurden von Künstlern und Bergleuten im Laufe der Jahrhunderte in das Salz gehauen. Ein Salzsee, Ausstellungen und unterirdischen Kirchen mit Reliefs aus Salzgestein bieten für 3 Stunden einen Einblick in eine andere Welt. Per Aufzug gelangen Sie wieder nach oben ans Tageslicht.

8. Tag: Heimreise
Auf Ihrer Heimreise passieren Sie das tschechische Mähren. Mit einem Koffer voller schöner Erinnerungen verabschieden Sie sich von Polen und starten in Richtung Heimat. Rückkunft ca. 20.30 Uhr.

Unsere Leistungen:

  • Reise im Luxus-Fernreisebus
  • Bordfrühstück am 1. Tag
  • 7 x Abendessen/Übernachtung/Frühstücksbuffet (1x Görlitz, 3x Breslau, 3x Krakau)
  • Unterbringung im Doppelzimmer DU/WC
  • Ausflüge und Führungen laut Programm
  • Reisebegleitung durch Renate Pfaffeneder während der Rundreise

Ausflüge:
Aula Leopoldina/ Breslau ca. € 6,00
Dom/ Breslau ca. € 5,00
Friedenskirche/ Schweidnitz ca. € 5,00
Marienkirche/ Krakau ca. € 5,00
Königsschloss/ Wawel
u. Kathedrale ca. €14,00
Aufzug Salzbergwerk ca. € 5,00

  • Doppelzimmer DU/WC - Laut Ausschreibung
    965,00 €
  • Einzelzimmer DU/WC - Laut Ausschreibung
    1205,00 €

zubuchbare Optionen / Ermäßigungen

  • Ausflüge/Eintritte
    40,00 €